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Woche 8 beim D-Wurf vom Denzinger Bach

Vor lauter Besuch komme ich kaum zum Fotografieren und Schreiben. Das folgende ist also nicht unbedingt chronologisch, da ich so langsam zusammensuchen muss, was in der Woche alles stattgefunden hat.

Mit Cookie waren wir diese Woche beim Tierarzt, da sie nicht mehr gerne frisst und mich Nachts mindestens zweimal aus dem Bett holt, damit wir Gassi gehen. In den Garten will sie nicht mehr für ihr großes Geschäft, das auch wirklich sehr groß ist. Meistens brauche ich zwei Tüten und sie hat es so eilig, dass ich Nachts im Schlafanzug mit Pantoffeln und Winterjacke zum nächstgelegenen Grünstreifen jogge. Für solche sportlichen Betätigungen nachts um 2 Uhr fühle ich mich doch ein wenig zu alt.

Ihr Magen und ihr Darm sind in Aufruhr, das rieche und höre ich ziemlich deutlich. Also darf die Tierärztin erstmal ein großes Blutbild und eine Kotuntersuchung machen. Aber alles im grünen Bereich. Das ist wohl der ganze Stress mit den Kleinen. Leider lässt sie sie immer noch mehrmals am Tag trinken und sieht gar nicht ein, dass sie auch mal woanders als im Wurfzimmer schlafen könnte. Mit dem (ihr verhassten) Nachbarshund liefert sie sich Bellduelle, sobald sie ihn sieht oder hört. Jetzt bekommt sie erstmal ein Schonkostfutter und etwas zum Darmaufbau.

Mit den Welpen wird jetzt Geschirr anziehen und ausziehen geübt. Kuno, Daiko und Cara waren schon auf den ersten Gassirunden. Aktuell natürlich noch im unmittelbaren Umfeld, da die Impfung noch aussteht.

Mit allen Sechsen waren wir auf einem größeren Parkplatz ganz in der Nähe, um ein wenig dem Verkehr zuzuschauen. Sowohl die Autofahrt als auch das Beobachten haben alle gut gemeistert und sind schlussendlich dabei eingeschlafen. Skateboardfahren klappt bei manchen schon ein paar Meter (dient zu Gleichgewichtsübungen) und der Bollerwagen wird sehr gerne angemonnem und in die Spiele mit einbezogen.

Sowohl Ada als auch Cookie sind ziemlich übermüdet und müssen von mir leider gelegentlich von den Welpen getrennt werden, damit sie sich mal richtig ausschlafen und entspannen können.

Bei den Kleinen bemerkt man inzwischen, dass sie seltener pinkeln müssen und auch länger aushalten können. Gegen Ende der Woche gibt es kaum noch Pfützen - meistens, weil wir nicht bemerken, dass einer vor die Tür muss. Hier gibt es aber auch die ganz lauten Jauler, die man nicht überhören kann, und die Leisen, die an die Tür schleichen und dort pinkeln, falls die Tür jetzt nicht sofort automatisch geöffnet wird. Dann kommt es bei intensivem Spiel noch manchmal zu Pipiunfällen, wenn sie vor lauter Toben das kleine Geschäft vergessen.

Wie kann man sechs Welpen eine ganze Weile beschäftigen? Man gibt nur drei Hasenohren aus. Natürlich haben später die anderen drei ebenfalls eines bekommen. Hier versucht Daiko seiner Schwester Cara das Hasenohr abzuluchsen.

Diese Woche wird auch sehr deutlich, dass sie sich immer enger an die Familie binden. Wir werden anders begrüßt als Besucher. Noch laufen sie ohne Scheu auf alle Besucher zu, aber nicht jeder schafft es sie an den Zaun zu locken.