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Woche 6 beim D-Wurf vom Denzinger Bach

Diese Woche begann für mich schon mal nicht gut. Am Abend vorher brach beim Abendessen die Hälfte meines wurzelbehandelten Zahnes weg, die Füllung stand noch. Also musste ich am Donnerstag Morgen als erstes zum Zahnarzt. Dort wurde ein Provisorium draufgemacht. Das folgende Video ist von Donnerstag Morgen und zeigt Daiko und Donna Cara beim Toben.

Am Vormittag schneite es immer mal wieder in dicken Flocken. Macht nichts, Eurasier sind wetterfest.

Nachmittags hatten wir sehr netten Besuch und damit hat nun auch der letzte Welpe ein tolles Zuhause gefunden. Dante heißt jetzt Django. Diese Namen werden samt Chipnummer bei der Zuchtbuchstelle gemeldet, damit die Papiere geschrieben werden können. Unser Impf- und Chiptermin steht dazu schon fest: am 12.03. müssen die Kleinen zum Tierarzt. Am darauffolgenden Sonntag wird von der Zuchtwartin die Welpenabnahme durchgeführt. Danach können die Welpen theoretisch ausziehen. Das wird sich bis zu zwei Wochen hinziehen.

Von Donnerstag Nacht auf Freitag hatten wir wieder mal Schnee. Und diese Nacht haben es die Kleinen wirklich übertrieben. Im Zweistunden-Takt sind sie in den Garten marschiert, um ihre Geschäfte zu erledigen. Das erste Foto ist um Mitternacht fotografiert, das zweite um 2:00 Uhr Nachts. Danach war Ruhe bis 5 Uhr. Ich bin natürlich immer der Türöffner, der mitzählen muss, dass auch alle wieder reinkommen. Wobei am Aufwachen oft Cookie ihren Anteil hat, da sie rumgeistert. Danach wird dann noch eine halbe Stunde gezappelt bis endlich Ruhe einkehrt. Zum Glück haben wir hinten im Garten eine gute Beleuchtung. Mancher Welpe marschiert zum Häufchen machen weit nach hinten. Der zu sehende Steckzaun ist übrigens nicht dicht. Er soll Besucherhunde nur von den Hühnern fernhalten.

Freitag Mittag war ein Schläfchen angesagt. Meist kuscheln sich alle Welpen zusammen auf einen Haufen. Deswegen ist es übrigens nicht ratsam einen frisch eingezogenen Welpen alleine irgendwo schlafen zu lassen. Meine eigenen Welpen schlafen die erste Zeit unter dem Bett (solange sie darunter passen). Sie brauchen die Nähe zu anderen, die Schlafgeräusche, das Atmen und alles drum und dran. Auch an das Alleine schlafen müssen sie sich erst gewöhnen. Klein-Django macht noch Kleinholz. Das ist frisch geschnittenes Holz meines Feigenbaums. Dieses Holz ist sehr weich und kann gut benagt werden. Die Flechten schmecken besonders gut.

Nach dem kurzen Nickerchen kamen unsere Hühner Donald, Helga und Wilma auf Tuchfühlung. Sie waren wohl neugierig, was sich da immer tummelt. Die Kleinen waren erstmal fassungslos. Das sieht ja gar nicht nach Hund aus. Daiko wollte sie näher kennenlernen. Als sie aber laut gackerten, ergriff er erstmal die Flucht.

Etwas später feierten wir noch einen Geburtstag nach. Da die Kleinen sich inzwischen im ganzen Erdgeschoss bewegen, kam immer mal wieder ein Welpe zu Besuch. Natürlich geht das nicht ohne Pfützen ab, da der Weg vom Esszimmer zum Garten noch ein wenig zu lang ist. Aber das wird schon noch. Auf dem Video zu sehen sind Django und Donna Cara.

Ada macht uns ein wenig Sorgen. Sie frisst schlecht, ist sehr ruhig und man bekommt sie kaum von den Welpen weg. Am liebsten liegt sie mittendrin. Von den Welpen wird sie gerne ein wenig angespielt. Nur wenn diese zu ruppig sind, bekommen sie von ihrer Oma eine Ansage. Cookie hält sich ziemlich zurück und liegt entweder im Hausgang oder gleich am Fenster. Da kommen die Welpen noch nicht hin. Auch Cookie sieht mitgenommen aus. Sie hat ziemlich abgenommen. Wir mussten von Welpenfutter auf ihr normales Futter umsteigen, da sie das Welpenfutter immer weniger verträgt.

Der Samstag war sehr ruhig. Wir hatten erstaunlicherweise keinen Besuch. Das Wetter war immer noch mies. Bei Dauer- oder Nieselregen macht das Draußensein wenig Spaß. Da wir zu Dritt waren, unternahmen wir die erste Autofahrt mit Daiko. Drei Personen sind nötig, da einer Zuhause auf die restlichen Hunde aufpasst, ein Fahrer ist nötig und eine Person, die den Kleinen während der Fahrt umsorgt. Daiko hat das ganz toll gemacht. Unser Ziel war der Fressnapf (Futter kaufen). Dort ließ er sich brav herumtragen - selber laufen darf er dort nicht, da er noch ungeimpft ist und zu viele Hunde durch den Fressnapf laufen. Deswegen hatten wir auch eine eigene Decke dabei. Auf die Waage durfte er natürlich auch. Er wog am Samstag 5,5 kg. Ich mäste die Kleinen natürlich nicht, aber irgendwie sind die fast breiter als hoch. Interessiert beäugte Daiko im Fressnapf alles und ließ sich bewundern. Danach war er sehr müde und brauchte erstmal ein Nickerchen. Am Sonntag besuchte uns Mika (Baghira vom Denzinger Bach) mit seinen Besitzern. Aber auch er wirkte nicht ganz glücklich.

Das waren ihm wohl zu viele Nichten und Neffen, die ihn alle interessant fanden.

Inzwischen sind die Kleinen viel Draußen in der Einfahrt und probieren schon mal das Skateboard aus und rollen den Fussball durch die Gegend. Ein Haufen Weidenzweige steht für sie zum Benagen ebenfalls bereit. Zum Häufchen machen gehen sie brav in den Garten.

Am Montag war für Ada wieder die Librela-Spritze fällig - die ist nötig, um die durch die Spondylose verursachten Schmerzen auszuschalten. Zusätzlich wurde dieses Mal ein großes Blutbild gemacht, um abzuklären, ob sie ganz gesund ist. Aber das Blutbild ist nicht auffällig.

Der Dienstag war etwas hektischer, da ich Mittags bemerkte, dass Cara öfters versuchte Kot abzusetzen, aber nichts kam. Ich hatte sie eine Weile beobachtet. Irgendwann war sie müde und ging schlafen. Ich habe mich dann auch hingelegt (alle Sechs waren gleichzeitig am Schlafen!). Als wir zusammen aufgewacht sind ist Cara gleich wieder rausgerannt und hat erfolglos versucht Kot abzusetzen. Das war mir dann doch zu heikel. Also rief ich bei Tierarzt an und konnte auch schon sofort losfahren. Einen Welpen alleine zu transportieren, ohne dass er Autofahren schlecht findet, ist schon fast eine logistische Herausforderung. Zum Glück gibt es Oma Ada. Also habe ich kurzerhand Ada in den Kofferraum gepackt, ein schönes weiches Bettchen dazu gelegt und Donna Cara daraufgelegt. Sie fand nur kurz den Beginn der Fahrt schlecht, dann hat sich Ada um sie gekümmert. Bis zum Tierarzt hat sie geschlafen. Dort wurde sie untersucht und geröngt. Es gab keine Anzeichen dafür, dass sie vielleicht etwas gefressen hat, was nicht durchpasst. Auch eine Verstopfung war nicht zu sehen. Nach einem Einlauf kam dann auch schon das erste Häufchen. Auf dem Rückweg hat sie wieder zwischen Adas Pfoten seelig geschlafen. Bisher hat sie also die weiteste Fahrtstrecke hinter sich (und sehr gut gemeistert).

Die Kleinen putzen jetzt sehr viel Nassfutter weg. Es gibt natürlich immer mal wieder Selbstgekochtes. Als Gemüse bekommen sie Süßkartoffeln, Blumenkohl, Broccoli, Staudensellerie, Kohlrabi und Karotten. Mit den zugehörigen Blättern kann man sie sehr gut beschäftigen. Sie dienen als beliebte Objekte zum Zerrupfen und darum zu raufen. Kartoffeln und Reis kennen sie als Beilage. An Nudeln habe ich mich noch nicht gewagt, da Cookie kein Getreide verträgt und gerne die Reste der Kleinen vertilgt. Das gibt es mal, wenn ich Cookie wegsperren kann. An Fleischsorten haben sie Lamm, Huhn, Pferd und Schwein kennengelernt. Auch Fisch gab es schon. Bisher haben sie alles sehr gut vertragen.

Cookie lässt die Kleinen immer noch trinken und das sogar recht häufig. Sie sollte endlich mal ein wenig kürzer treten. Am Ende dieser sechsten Woche sind aus den kleinen Würmchen richtige Brummer geworden. Sie raufen, rennen, hüpfen und fressen wie die Großen.